O-Töne aus der Befragung der Heilberufler

Datenmissbrauch, eine steigende Büro­kratie- und Infor­ma­tions­flut sowie hohe Kosten werden als mög­liche Nach­teile einer digi­ta­lisier­ten Medi­zin ge­sehen. Ebenso äußern die Be­fragten die Sorge, dass ältere Patien­ten bei der Entwick­lung nicht mit­halten können.
 

Datenmissbrauch, eine steigende Büro­kratie- und Infor­ma­tions­flut sowie hohe Kosten werden als mög­liche Nach­teile einer digi­ta­lisier­ten Medi­zin ge­sehen. Ebenso äußern die Be­fragten die Sorge, dass ältere Patien­ten bei der Entwick­lung nicht mit­halten können.


Risiken


Die Digitalisierung wird weiter fort­schreiten. Wirt­schaft­lich profi­ti­eren werden aber sicher nicht die Leis­tungs­erbrin­ger und wahr­schein­lich auch nicht die Leis­tungs­empfänger.
Bestimmte Digitali­sierungs-Prozesse sind ja schon imple­men­tiert, aber lei­der sind die büro­kra­tischen Hür­den zu hoch und auch der Wille der Be­völke­rung zu niedrig.





Die älteren Patienten, bei denen die Kom­plexi­tät der Erkran­kungen ten­den­ziell größer ist, werden am wenigsten mit den digi­talen Neue­run­gen zurecht­kommen und dem­ent­sprechend wenig profi­ti­eren.
Ungefiltertes Wissen bzw. Pseudo­wissen im Netz ist für den Nicht­exper­ten gefähr­lich.




Kein technisches Gerät der Welt kann die gute Arzt-Patient-Beziehung über­flügeln oder gar erset­zen.
Vorsicht ist geboten im Umgang mit persön­lichen Daten, insbe­son­dere gegen­über Kranken­kassen und anderen Ver­siche­rungen!