Fazit der 360-Grad-Studie Digitali­sie­rung im Gesund­heits­markt

Insgesamt wird die Digitalisierung von allen Marktteilnehmern als Entwicklung mit hohem Potenzial wahrgenommen. Ein erfolgreicher Nutzen wird von der sensiblen Umsetzung der Möglichkeiten abhängen.

Fazit der 360°Studie zur Digitali­sie­rung im Gesund­heits­markt

Digitalisierung als Erfolgsfaktor

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Die Heilberufler sehen die stärksten Verände­rungen in ihrem beruf­lichen Alltag und den Struk­turen der Gesund­heits­ver­sorgung, während die Arzt-Patienten-Beziehung vergleichs­weise unbe­rührt bleibt.
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Die digitale Vernet­zung beurteilen alle Heil­berufler als Ent­wicklung mit dem größten Verän­derungs­potenzial.
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Je nach Berufs­gruppe stehen unter­schied­liche Entwicklungs­pfade im Fokus: Human­mediziner betonen den Ein­fluss von Assistenz­systemen ärzt­licher Leistungen, Apo­theker konzen­trieren ihren Blick auf digitale Anwen­dungen rund um Medi­kation und Zahn­ärzte setzen auf perso­nali­sierte Versor­gungs­angebote.
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Die Heilberufler befürchten im Zusam­men­hang mit der Digitali­sierung hohe Investi­tionen, erwarten aber gleich­zeitig geringe Profite.
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Jeder dritte Heilberufler ist der Meinung, dass sich die Digitali­sierung schnell, das heißt inner­halb der nächsten vier Jahre, durch­setzen wird.
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Die Scharnierfunktion der Standes­organi­sa­tionen und ihre Rolle als Berater ihrer Mit­glieder wird stark gefordert.
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Die Befragten zählen Daten­miss­brauch, steigende Büro­kratie- und Infor­mations­flut sowie hohe Kosten zu den mög­lichen Nach­teilen einer digitali­sierten Medizin.
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Die Chancen der Digitali­sierung liegen in der Verbesserung der medizi­nischen Ver­sorgung, einer trans­parenten Kommuni­kation und einem effi­zienten Daten­manage­ment.
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Treiber der Ent­wicklun­gen sind zu­nehmend die An­sprüche der Patien­ten. Sie erwarten digi­tale Anwen­dungen und damit Fort­schritte in der medizi­nischen Ver­sorgung.
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Die Digitali­sierung ist ein wichtiger Erfolgs­faktor, um im Zukunfts­markt Gesund­heit wett­be­werbs­fähig zu bleiben.