Chart des Monats

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Schnellster Bärenmarkt der Nachkriegszeit

Bärenmärkte sind an den Börsen keine Unbekannten. Wenn auch selten, so lassen sich seit 1950 insgesamt 15 Marktphasen identifizieren, in denen der US-Aktienmarkt Kursverluste von mindestens 20 % erlitt. Die Entwicklung eines Bärenmarktes folgt dabei keinem einheitlichen Muster, jede turbulente Marktphase hat ihre Eigenheiten.

Im Durchschnitt dauerte ein Bärenmarkt beim US-Leitindex S&P 500 zwölf Monate. Dabei ist die Spannweite zwischen den einzelnen Phasen groß. Der bisher längste Bärenmarkt ließ sich in Folge des Platzens der DotCom-Blase beobachten. Erst nach knapp zweieinhalb Jahren kam die abwärts gerichtete Kursentwicklung zu einem Ende. Auf der anderen Seite waren nach dem Kursstutz im Juli 1998 bzw. am Ende des Jahres 2018 bereits nach einem Monat bzw. drei Monaten die Tiefpunkte durchschritten. Diesen beiden Marktphasen ist allerdings der Umstand eigen, dass den Eintrübungen keine unmittelbaren Rezessionen folgten.

Der jüngste Bärenmarkt in Folge der Ausbreitung des Coronavirus stellt einen anderen Rekord auf: Noch nie erreichte der S&P 500 in solch kurzer Zeit die Schwelle zu einem Bärenmarkt. Es genügten lediglich 16 Tage, bis sich an der US-Börse Kursrückgänge von mehr als 20 % einstellten. Die jüngsten Einschätzungen vieler Ökonomen gehen davon aus, dass neben den europäischen Volkswirtschaften auch die USA 2020 in eine Rezession rutschen werden. Dies würde vor dem Hintergrund der zumeist längeren Dauer eines Bärenmarktes bei anhaltender realwirtschaftlicher Eintrübung für eine fortgesetzte Abwärtsdynamik am Markt sprechen. Die Besonderheit des gegenwärtigen Schocks, dass die Ursachen der Krise nicht in makroökonomischen Ungleichgewichten zu finden sind, sowie die bereits deutlichen Korrekturen legen nahe, dass im Gegensatz zu ähnlichen Bärenmärkten in der Vergangenheit, die Erholung im gegenwärtigen Fall schneller einsetzen wird.

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